Die Eltern von Helenka haben sich in dem nahe gelegenen Ort Dąbie nad Nerem kennen gelernt, wo sie im Jahr 1892 das Sakrament der Ehe empfangen hatten. Einige Jahre nach der Trauung erwarben sie einen kleinen Landstrich im Dorf Głogowiec, wo sie mit eigenen Händen ein Haus aus dem in dieser Region charakteristischen weißen Stein mit wenigen Ziegeln gebaut haben.

Heutzutage wird dieses Geburtshaus der Hl. Faustyna, das die Pfarrei in Besitz hat, von Pilgern, deren Herzen vom Gebet erfüllt sind, besucht. Sie erbitten von der Mystikerin aus Głogowiec Fürsprache für ihre Familien und vertrauen ihr besonders schmerzhafte Geheimnisse ihres Lebens an.
Die Hütte hatte ein Strohdach, bestand aus einer Stube, einer Küche, einem Hausflur und einer Zimmermannswerkstatt, in der Stanisław arbeitete. In der Nähe des Hauses gab es einen Brunnen, einen „Brotbackofen”, in dem Marianna riechende Brotlaibe auf Klettenblättern buk; einen kleinen Garten mit verschiedenen Blüten und im Frühling aufblühenden Obstbäumen. An einem der Bäume hing ein Heiligenhäuschen – eine Eingebung zum Gebet für kleine Helenka.

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